Porter Martone liefert, Utah schaut zu

Minnesota blickt auf den Draft 2025 zurück und stellt nüchtern fest: Manchmal schreibt der Draft seine besten Geschichten selbst.

Damals wurde viel diskutiert, viel gerechnet und am Ende auch viel riskiert. Minnesota tradete von Position 3 auf Position 6 zurück, in der Erwartung, dort Caleb Desnoyers ziehen zu können. Doch am Drafttag kam alles anders. Utah griff früher zu als vereinbart, Desnoyers war weg und Minnesota nahm Porter Martone.

Heute wirkt dieser Moment weniger wie ein Rückschlag und mehr wie ein Geschenk.

Denn während in Utah vermutlich noch erklärt wird, warum das alles ein cleverer Plan gewesen sein soll, liefert Porter Martone einfach Zahlen. Bei Michigan State University kam er in 35 Spielen auf 25 Tore und 25 Assists. Danach legte er bei den Philadelphia Flyers direkt nach: 9 Spiele, 4 Tore, 6 Assists.

Das ist kein Versprechen für die Zukunft. Das ist Produktion. Sofort. Sichtbar. Messbar.

Caleb Desnoyers spielte bei den Moncton Wildcats in der QMJHL eine starke Saison mit 22 Toren und 56 Assists in 45 Spielen. Auf NHL-Eis steht bisher jedoch eine klare Zahl: 0 Spiele.

Minnesota wollte am Drafttag eigentlich einen anderen Weg gehen. Utah hat diesen Weg blockiert. Und genau dadurch landete Porter Martone in Minnesota.

Rückblickend kann man sagen: Utah hat den Pick genommen. Minnesota bekam den Spieler.

Porter Martone liefert. Utah schaut zu.

Lars - 24.04.2026 07:04